Tatort: Totenstille (2016) von Zoltan Spirandelli

Saarbrücken, Folge Nr. 972

Tatort: Totenstille will viel zeigen. Beim stattfindenden Leichenschmaus eines verstorbenen Leiters einer Gehörlosenschule, wird über der Förmlichkeit heftigst gevögelt und konsumiert. Zu viel. Erster Todesfall. Es folgt eine mehr oder weniger belanglose Ermittlung unter den Reihen der Gehörlosen, die zwar ganz nette aufklärerische Züge hat, diese aber völlig unangebracht sind. Das Mordwort hat Kommissar Jens Stellbrink, der sich bemüht, sich den Gegegebnheiten anzupassen. Mit mäßigem Erfolg und Humor, wie man sich wohl schon denken kann. Zweiter Mord. Es wird insgesamt einfach nicht besser. Die Grenze zur Geschmacklosigkeit innerhalb des Themas ist zu jeder Zeit haarscharf unterschritten, wobei aufgrund der letzten Minuten mindestens diskutierbar wäre, ob man diese Grenzen hier überhaupt noch kennt. Autsch.

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2 Gedanken zu “Tatort: Totenstille (2016) von Zoltan Spirandelli

    • Ich frage mich immer, warum es beim Tatort so massive Schwankungen in der Qualität gibt. Bei manchen sind sich offenbar alle einig und es hagelt förmlich gute Kritiken, vermutlich auch aus dem Bedürfnis heraus, weiter diese Qualität zu sehen. Aber irgendwie scheint das keinen zu interessieren.

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