Ponyo – Das große Abenteuer am Meer (2008) von Hayao Miyazaki

Wer eine abgewandelte und ernstzunehmendere Form von „The Little Mermaid“ sehen möchte, ist mit „Ponyo- Das große Abenteuer am Meer“ („Gake no ue no Ponyo“) wirklich mehr als bedient. Innerhalb eines Schwarms von Goldfischen individualisiert sich hier die kleine Brünnhilde entgegen aller Widerstände. Widerstände, die nicht nur von der Umwelt im Allgemeinen, sondern von Ihresgleichen und dem Menschen ausgehen. Rührig und entwaffnend zeigt ein kleiner Goldfisch zwei Seiten der Menschheit aus der Perspektive eines Kindes. Mit Drohgebärden beschwört sie Naturgewalten, wann immer sie sich durchsetzen möchte und nimmt sich zurück, wenn sie Liebe erfährt. Mit viel Herz und Durchsetzungsvermögen entfesselt das kleine Goldfischmädchen nicht nur die Herzen der dort lebenden Menschen, sondern auch uns Zuschauer.

Lieben und respektieren wir die Natur, so wie sie ist, auch wenn sie sich mal hässlich gibt und geben wir dies vor allem an unsere Kinder weiter. Das ist die Kernaussage von Ponyo. Und es ist ein Kinderlachen, dass sie trägt.

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