5 Filmszenen, die mich schwer beeindruckt haben, und die ich nie wieder vergessen werde

Geht es euch auch so, dass bei dem Titel des heutigen Beitrages gleich mehrere Bilder in euren Köpfen aufpoppen? Gorana möchte für Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #42 die Filmszenen wissen, die wir beeindruckend finden. Die Reihenfolge ist nicht wertend.


1. Der wohl schönste Weltuntergang

Es gibt Menschen, die fühlen sich dem Schmerz und Tod näher, als dem Leben. Nicht zwangsläufig, weil sie depressiv sind, sondern weil sie auch Schönheit und Befreiung darin sehen. Lars von Trier darf man sicherlich in diese Kategorie fallen lassen. Als ich das Präludium zu Melancholia (2011) das erste Mal gesehen haben, war ich gefangen und mit meinem Kinosessel verwachsen. In die Erlebenswelt seiner Figuren einzutauchen, ist für mich noch nie leicht gewesen – auch hier nicht – aber in Melancholia und speziell in dieser Eröffnungsszene meinte ich zum ersten Mal etwas verstanden zu haben. 

by Maga García

2. O Captain, my Captain!

Zeitlos und damit heute noch aktuell ist die letzte Szene aus Der Club der toten Dichter (1989), die mir (und auch sicherlich einigen anderen) förmlich ins Hirn gebrannt ist. In diesem letzten Auspruch liegt die Wertschätzung und Achtung für so vieles, was erstrebenswert für eine Gesellschaft sein sollte. Ein wacher Geist, Toleranz und das Recht auf freie Entfaltung für jeden Menschen. O Captain, my Captain!

by CineGraf

3. Auf der Ladefläche

Ich konnte buchstäblich nicht atmen, als ich diese Szene aus Raum (2015) sah und auf meinem Oberkörper hatte ein Betonklotz Stellung bezogen. Mehr kann man dazu nicht sagen. Packend inszeniert, ohne der Versuchung zu erliegen, zu viel daraus zu machen.

4. Einfach mal alles rausbrüllen

In dieser Szene aus Garden State (2004) stehen die Freunde auf einem Schaufelbagger und brüllen in einen tiefen Abgrund. Ich habe mich darin wiedergefunden und muss oft daran denken, wenn ich mich wieder auf die Dinge besinne, die wirklich wichtig sind.

5. Sein letzter großer Auftritt

Diese Szene fällt deutlich in die Kategorie: Voll in die Magengrube! Wenn Guido Orefice alias Roberto Benigni als verkleidete Frau im Marschschritt – seinen Blick fest auf seinen Jungen gerichtet – von einem KZ-Posten in eine Nebenstraße geführt und erschossen wird, dann heißt es nicht Das Leben ist schön (1997).

by Jenn

Euch noch einen schönen Abend!

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20 Gedanken zu “5 Filmszenen, die mich schwer beeindruckt haben, und die ich nie wieder vergessen werde

    • „You know that point in your life when you realize the house you grew up in isn’t really your home anymore? All of a sudden even though you have some place where you put your shit, that idea of home is gone.“

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