Tsumiki no Ie (2008) von Kunio Katô – Ein Haus voller Erinnerungen

Tsumiki no Ie (Dt.: Das Haus aus kleinen Schachteln; Engl.: The House of Small Cubes) ist ein japanischer animierter Kurzfilm, in dem es um Erinnerungen geht. Kiekin!

Weiterlesen »

Advertisements

Paprika (2006) von Satoshi Kon – Deine Träume gehören mir

Dieser Film wird im Rahmen der Themenwochen: Mark My Mood: Schäumende Träume besprochen.

Kennt ihr das? Das Duschbad oder die Shampoo-Flasche ist vom Drücken so eingedellt, dass beim erneuten Drücken nichts mehr herauskommt. Der Trick: Man drückt mit der Hand auf die beiden, nicht eingedellten Seiten, so das Luft eingesogen wird. Was dann meist beim Loslassen folgt, ist vorzeitiger Shampoo-Erguss in Reinform. So ungefähr muss man sich das mit Paprika vorstellen. Man drückt an ein paar Stellen und ein Schwall von nicht dosiertem Wahnsinn ergießt sich über den Bildschirm. Aber lest selbst.

—Spoilerfrei—

Weiterlesen »

Erinnerungen an Marnie (2014) von Hiromasa Yonebayashi

Anna ist 12 Jahre alt und ein in sich gekehrtes Mädchen. Zudem hat sie Asthma, was zu ihrer verquerten Sicht führt, dass sie eine Belastung für andere Menschen darstellt. Immer mehr zieht sie sich zurück, was zur Sorge ihrer Pflegemutter Yoriko beiträgt. Diese schickt sie daraufhin zur Erholung zu ihren Verwandten Kiyomasa und Setsu nach Hokkaidō. Dort angekommen durchstreift sie die Gegend und findet bald eine alte Villa, die sie in ihren Bann zieht. Zwischen Traum und Realität schwankend, entfaltet sie die Geschichte Marnies, eines kleinen blonden Mädchens aus der Villa und freundet sich mit ihr an.

Weiterlesen »

Ponyo – Das große Abenteuer am Meer (2008) von Hayao Miyazaki

Wer eine abgewandelte und ernstzunehmendere Form von „The Little Mermaid“ sehen möchte, ist mit „Ponyo- Das große Abenteuer am Meer“ („Gake no ue no Ponyo“) wirklich mehr als bedient. Innerhalb eines Schwarms von Goldfischen individualisiert sich hier die kleine Brünnhilde entgegen aller Widerstände. Widerstände, die nicht nur von der Umwelt im Allgemeinen, sondern von Ihresgleichen und dem Menschen ausgehen. Rührig und entwaffnend zeigt ein kleiner Goldfisch zwei Seiten der Menschheit aus der Perspektive eines Kindes. Mit Drohgebärden beschwört sie Naturgewalten, wann immer sie sich durchsetzen möchte und nimmt sich zurück, wenn sie Liebe erfährt. Mit viel Herz und Durchsetzungsvermögen entfesselt das kleine Goldfischmädchen nicht nur die Herzen der dort lebenden Menschen, sondern auch uns Zuschauer.

Lieben und respektieren wir die Natur, so wie sie ist, auch wenn sie sich mal hässlich gibt und geben wir dies vor allem an unsere Kinder weiter. Das ist die Kernaussage von Ponyo. Und es ist ein Kinderlachen, dass sie trägt.