Seom (2000) von Kim Ki-duk – Am Angelhaken („S“.E.P.T.E.M.B.E.R. #1)

Worum geht es? Zack von Zacksmovie hat dazu aufgerufen, den S.E.P.T.E.M.B.E.R. zu schauen – Buchstabe für Buchstabe. Ich habe lange überlegt, welchen Film ich nehme. An Auswahl mangelte es jedenfalls nicht. Seom von Kim Ki-duk hat es mir am meisten angetan (und das darf man ganz wörtlich nehmen).

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Elle OmU (2017) von Paul Verhoeven – „Not bad, huh?“

Vörreed: In Elle war ich am selben Tag, wie in The Salesman von Asghar Farhadi. Eigentlich würde es einen ganzen Blogeintrag rechtfertigen, die beiden Werke zu vergleichen, da sie einen ähnlichen Bezugsrahmen haben. Ein Fazit wäre sicherlich, dass Paul Verhoeven den Zuschauer sprachloser und verstörter zurücklässt. Selten habe ich so viele Ausrufe in einem Film erlebt.
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Die Taschendiebin (2016) von Chan-wook Park zieht euch die (Hand-)schuhe aus

Vörreed: Das ist mir auch noch nie im Kino passiert. Im Zuge meines neulich gefassten Neujahrsvorsatzes habe ich im Vorfeld nicht viel über den Film gelesen. Da sitze ich nun in meinem Kinosessel und lasse mich von der malerischen Handlung der Taschendiebin einfangen, als sich plötzlich die Gewissheit einstellt, das alles schon mal gesehen zu haben.
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Der Nachtmahr (2015) von AKIZ – Das Viech der Jugend

So ähnlich müsste wohl das schriftliche Gegenstück zu Der Nachtmahr eingeleitet werden:

WarnungDer folgende Text enthält Argumentation, die in Einzelfällen undifferenziert ausfallen, und zu verstörenden Eindrücken führen kann. WarnungDieser Text enthält außerdem isotonen Wahnsinn und multifokale Entgleisungen. Wie auch immer… …dieser Text sollte laut gehört-pardon-gelesen werden! 

Während ich mit Wahnsinn nur in Maßen dienen kann, möchte dieser Film von Anfang an mehr. 

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10 Cloverfield Lane (2016) von Dan Trachtenberg und das Problem mit dem Umkehrschluss

Bei Hunden mit meist breiten und kurzen Köpfen gibt es ein Phänomen, das sich reverse sneezing, also umgekehrtes Niesen nennt. Dabei wird in kurzer Zeit geräuschvoll Luft durch die Nase eingesogen, bis der Anfall vorbei ist. Für den Hund ist das fast immer ungefährlich, für den Filmschaffenden kann es jedoch zum Problem werden. 

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Öffne die Augen (1997) von Alejandro Amenábar – Sieh genau hin

Dieser Film wird im Rahmen der Themenwochen: Mark My Mood: Schäumende Träume besprochen.

Heute eher durch seinen Nachfolger Vanilla Sky von Cameron Crowe bekannt, ist Öffne die Augen mehr als nur einen Blick dahinter wert. Ich hatte vergessen, wie sehr mir Abre Los Ojos (Orig. Titel) schon beim ersten Sehen gefallen hat. Und auch beim zweiten Mal lässt einen dieser Film nicht kalt und man kommt man nicht umhin, zu fragen: Bin ich? 

—Enthält Spoiler—

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High Rise (2016) von Ben Wheatley ist der konsequentere Snowpiercer

High-Rise zu sehen, war ein Erlebnis der im besten Fall liederlichen Art. Oft wurde in den letzten Wochen der Film Snowpiercer (2013) von Bong Joon-ho zum Vergleich herangezogen. Zugegeben, es bietet sich an, denn allein als gekippte Bezugsfläche funktioniert diese Vorstellung sehr gut. Nichtsdestotrotz unterscheiden sich beide Filme in wichtigen Punkten. Während Snowpiercer die Notwendigkeit verkörpert, verbleibt High-Rise im Opportunen. Am Ende ist man sich jedoch einig: Der Mensch als soziales Wesen, darf dabei nicht gut wegkommen.

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