Ghost in the Shell (2017) von Rupert Sanders – Ein faules Ei

Vörreed: Double Feature. Nach Aki Kaurismäkis Die andere Seite der Hoffnung gab es gleich hinterher Ghost in the Shell. Was für ein Kulturschock…
Weiterlesen »

Apocalypto (2006) von Mel Gibson – Ein bisschen Hirn bitte

Ich habe für ein paar Jahre genug Blut gesehen. Spätestens nach 30 Minuten Laufzeit weiß man, dass Mel Gibson für diesen Film verantwortlich ist.

Weiterlesen »

10 Cloverfield Lane (2016) von Dan Trachtenberg und das Problem mit dem Umkehrschluss

Bei Hunden mit meist breiten und kurzen Köpfen gibt es ein Phänomen, das sich reverse sneezing, also umgekehrtes Niesen nennt. Dabei wird in kurzer Zeit geräuschvoll Luft durch die Nase eingesogen, bis der Anfall vorbei ist. Für den Hund ist das fast immer ungefährlich, für den Filmschaffenden kann es jedoch zum Problem werden. 

Weiterlesen »

Tatort (2016): Ein Fuß kommt selten allein von Thomas Jauch

Münster, Folge 986

Weiterlesen »

Tatort: Sternschnuppe (2016) von Michael Riebl

Folge 974, Wien
Joa mei, lustich seins die beiden. Was kommt denn da aus dem schönen Österreich? Nicht viel. Leider. Zwischen sexuellen Vorlieben, dünnen Nummern und VW-Werbung ist ein großes Nichts. Für ein bisschen Erheiterung sorgen die beiden Kommissare Fellner und Eisner, aber auch diese fällt mitunter ins Bodenlose, wie auch das eigentliche Opfer. Ansonsten bietet der Tatort hier alles, was einen kläglichen Tatort ausmacht: Wir haben einen völlig überzogenen, und daher unglaubwürdigen Tathergang, Schmalz, der in doppelter Hinsicht aus den Ohren trieft und die mittlerweile obligatorische Sinnkrise der Kommissare. Der einzige, der an diesem Fall Spaß gehabt haben dürfte, hängt tot an den Seilen, pardon: in den Seilen.

Also: Klischee-Schublade raus und alles herausgekramt! Wolln ma gucken, was sonst noch so drin is:

Abgegriffenes Thema: Nur noch Casting-Show übrig- nehmen wir!
Angedeutetes Techtelmechtel der Kommissare- Warum nicht!
Einseitige Charaktere – Das hat noch immer funktioniert!
Betroffenheits-Maschinerie- gut, dass die noch da war!
Preis für den wirklich dümmsten Titel des Jahres – ist uns schon mal sicher!

Zu guter Letzt die nötige Prise Sozialkritik und Romanze ins Auto, dann kommt auch das wieder auf Touren. Abgesoffen? Nein. Wirklich zu blöd. Der VW Marketing Abteilungsleiter sollte sich schon mal nach einem anderen Posten umsehen.