Wonder Woman (2017) von Patty Jenkins – Episch, schwungvoll strauchelnd

Vörred: Am Montag ganz beschwingt in die Sneak und siehe da… Die Ankündigung gab das Genre Fantasy vor, vorausgehend: überschwängliche Bewertungen – da blieb nicht mehr viel zur Auswahl (eher gar nichts) – und so gab es zu Beginn des Films dann auch keine große Überraschung. Die folgenden Sätze lassen ein gewisses Frustrationsniveau meinerseits erkennen unter dessen Einfluss die Sichtung ein wenig gelitten hat.

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Berlin Syndrom OmU (2017) von Cate Shortland – Eingemauerte Liebe

Vörred: Zur Abwechslung mal wieder in der Sneak gewesen, die erschreckend leer war. Am 01. Mai aber auch nicht weiter verwunderlich. Von Berlin Syndrom hatte ich vorher rein gar nichts gehört, ein wenig Werbung kann ich nach der Sichtung aber machen.

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A Tale of Two Sisters (2003) von Kim Jee-woon – Rot ist das Leid

Im Rahmen der Original-vs.-Remake-Aktion von Magos Filmtipps möchte ich den wunderbaren The Tale of Two Sisters (OT: Janghwa, Hongryeon) hier noch mal extra ausführen. Es gibt Filme, die müssen besprochen werden und schon an dieser Stelle eine klare Empfehlung von mir.

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Apocalypto (2006) von Mel Gibson – Ein bisschen Hirn bitte

Ich habe für ein paar Jahre genug Blut gesehen. Spätestens nach 30 Minuten Laufzeit weiß man, dass Mel Gibson für diesen Film verantwortlich ist.

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Elle OmU (2017) von Paul Verhoeven – „Not bad, huh?“

Vörreed: In Elle war ich am selben Tag, wie in The Salesman von Asghar Farhadi. Eigentlich würde es einen ganzen Blogeintrag rechtfertigen, die beiden Werke zu vergleichen, da sie einen ähnlichen Bezugsrahmen haben. Ein Fazit wäre sicherlich, dass Paul Verhoeven den Zuschauer sprachloser und verstörter zurücklässt. Selten habe ich so viele Ausrufe in einem Film erlebt.
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The Salesman (2017) von Asghar Farhadi – Wie man die bessere Welt begräbt

Vörreed: Mittags ins Kino. Normalerweise ist das nicht meine aktivste Zeit des Tages. Aber was tut man nicht alles für einen Asghar Farhadi-Film.
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Der Nachtmahr (2015) von AKIZ – Das Viech der Jugend

So ähnlich müsste wohl das schriftliche Gegenstück zu Der Nachtmahr eingeleitet werden:

WarnungDer folgende Text enthält Argumentation, die in Einzelfällen undifferenziert ausfallen, und zu verstörenden Eindrücken führen kann. WarnungDieser Text enthält außerdem isotonen Wahnsinn und multifokale Entgleisungen. Wie auch immer… …dieser Text sollte laut gehört-pardon-gelesen werden! 

Während ich mit Wahnsinn nur in Maßen dienen kann, möchte dieser Film von Anfang an mehr. 

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Arrival (2016) von Denis Villeneuve – Abbott und Costello auf Safari

Bravo!

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10 Cloverfield Lane (2016) von Dan Trachtenberg und das Problem mit dem Umkehrschluss

Bei Hunden mit meist breiten und kurzen Köpfen gibt es ein Phänomen, das sich reverse sneezing, also umgekehrtes Niesen nennt. Dabei wird in kurzer Zeit geräuschvoll Luft durch die Nase eingesogen, bis der Anfall vorbei ist. Für den Hund ist das fast immer ungefährlich, für den Filmschaffenden kann es jedoch zum Problem werden. 

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It Follows (2014) von David Robert Mitchell – Das dem Untergang geweihte Es

© Weltkino Filmverleih
© Weltkino Filmverleih

Ein Glück habe ich die Inhaltsangabe vorher nicht gelesen, sonst hätte ich mir diesen Film wohl gar nicht erst angesehen. Nach Ich seh, ich seh flattert schon der zweite intelligente Gruselstreifen rein, der mir das Horror-Genre schmackhaft machen möchte. Wenn das Ergebnis so aussieht. Gern.

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