Wonder Woman (2017) von Patty Jenkins – Episch, schwungvoll strauchelnd

Vörred: Am Montag ganz beschwingt in die Sneak und siehe da… Die Ankündigung gab das Genre Fantasy vor, vorausgehend: überschwengliche Bewertungen – da blieb nicht mehr viel zur Auswahl (eher gar nichts) – und so gab es zu Beginn des Films dann auch keine große Überraschung. Die folgenden Sätze lassen ein gewisses Frustrationsniveau meinerseits erkennen unter dessen Einfluss die Sichtung ein wenig gelitten hat.

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Her Love Boils Bathwater (2016) von Ryōta Nakano – Mit der Suppenkelle nach vorn und immer weiter

Vörred: Wie ich bereits schrieb, habe ich es am Dienstag der Nippon Connection nicht mehr in den Eröffnungsfilm geschafft, da ich aber am Wochenende noch eine Pause hatte, habe ich mir Her Love Boils Bathwater im Vorführraum angesehen. Gut so. Diese fehlende Sichtung hätte ich tatsächlich bereut – für mich der schönste und auch traurigste Film der Woche.

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The Projects (2016) von Junji Sakamoto – Aufruhr im Sozialbau

Vörred: The Projects ist zu einem meiner Lieblinge beim Nippon Festival geworden. Herrlich absurd und positiv verrückt. Solltet ihr die Gelegenheit bekommen: Unbedingt ansehen!

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Tsumiki no Ie (2008) von Kunio Katô – Ein Haus voller Erinnerungen

Tsumiki no Ie (Dt.: Das Haus aus kleinen Schachteln; Engl.: The House of Small Cubes) ist ein japanischer animierter Kurzfilm, in dem es um Erinnerungen geht. Kiekin!

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Moonlight OmU (2017) von Barry Jenkins – Who is you?

VörreedBarry Jenkins bester Twist?

Genau. Gratulation an das Moonlight-Team zum Best Picture-Gewinn! Mehr als verdient.

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La La Land (2016) von Damien Chazelle – Etwas zu viel lala

Vörreed: Wer nicht einmal debil grinsend in diesem Film sitzt, hat kein Herz oder gerade andere Sorgen. Man muss allerdings aufpassen, nicht an der all der Zuckerwatte zu erticken. Klebriges Zeug, das.
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Die Taschendiebin (2016) von Chan-wook Park zieht euch die (Hand-)schuhe aus

Vörreed: Das ist mir auch noch nie im Kino passiert. Im Zuge meines neulich gefassten Neujahrsvorsatzes habe ich im Vorfeld nicht viel über den Film gelesen. Da sitze ich nun in meinem Kinosessel und lasse mich von der malerischen Handlung der Taschendiebin einfangen, als sich plötzlich die Gewissheit einstellt, das alles schon mal gesehen zu haben.
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Arrival (2016) von Denis Villeneuve – Abbott und Costello auf Safari

Bravo!

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Joy (2015) von David O. Russell – Der emanzipierte Feudel

Produzent und Regisseur David O. Russel holt seine Stammschauspielerschaft Lawrence, Cooper und De Niro hervor. Nein: Nicht Silver Linings und auch American Hustle ist nicht gemeint. Joy – Alles außer gewöhnlich (Orig.: Joy), heißt dieses, nun bereits dritte Werk des filmischen Quartetts. Und darin tummelt sich eine Hausfrau mit Erfindungsgeist. Doch als Hausfrau will sich diese nicht so recht einfügen. Schade eigentlich, denn nach diesem Film brauchen wir alle nur brav auf die Karriereleiter zu warten.Weiterlesen »

Öffne die Augen (1997) von Alejandro Amenábar – Sieh genau hin

Dieser Film wird im Rahmen der Themenwochen: Mark My Mood: Schäumende Träume besprochen.

Heute eher durch seinen Nachfolger Vanilla Sky von Cameron Crowe bekannt, ist Öffne die Augen mehr als nur einen Blick dahinter wert. Ich hatte vergessen, wie sehr mir Abre Los Ojos (Orig. Titel) schon beim ersten Sehen gefallen hat. Und auch beim zweiten Mal lässt einen dieser Film nicht kalt und man kommt man nicht umhin, zu fragen: Bin ich? 

—Enthält Spoiler—

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