Eine fantastische Frau (2016) von Sebastián Lelio (S.„E“.P.T.E.M.B.E.R. #2)

Worum geht es? Zack von Zacksmovie hat dazu aufgerufen, den S.E.P.T.E.M.B.E.R. zu schauen – Buchstabe für Buchstabe. Die „E“s sind tatsächlich herausfordernd, viel habe ich nicht entdeckt, worüber ich gern schreiben würde. Hier sei auch – siehe unten – auf die tollen Beiträge der anderen verwiesen. Meine Wahl fällt auf Una mujer fantastica (OT), der hier gerade in der Frieda lief.

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Wonder Woman (2017) von Patty Jenkins – Episch, schwungvoll, strauchelnd

Vörred: Am Montag ganz beschwingt in die Sneak und siehe da… Die Ankündigung gab das Genre Fantasy vor, vorausgehend: überschwängliche Bewertungen – da blieb nicht mehr viel zur Auswahl (eher gar nichts) – und so gab es zu Beginn des Films dann auch keine große Überraschung. Die folgenden Sätze lassen ein gewisses Frustrationsniveau meinerseits erkennen unter dessen Einfluss die Sichtung ein wenig gelitten hat.

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Her Love Boils Bathwater (2016) von Ryōta Nakano – Mit der Suppenkelle nach vorn und immer weiter

Vörred: Wie ich bereits schrieb, habe ich es am Dienstag der Nippon Connection nicht mehr in den Eröffnungsfilm geschafft, da ich aber am Wochenende noch eine Pause hatte, habe ich mir Her Love Boils Bathwater im Vorführraum angesehen. Gut so. Diese fehlende Sichtung hätte ich tatsächlich bereut – für mich der schönste und auch traurigste Film der Woche.

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Die Taschendiebin (2016) von Chan-wook Park zieht euch die (Hand-)schuhe aus

Vörreed: Das ist mir auch noch nie im Kino passiert. Im Zuge meines neulich gefassten Neujahrsvorsatzes habe ich im Vorfeld nicht viel über den Film gelesen. Da sitze ich nun in meinem Kinosessel und lasse mich von der malerischen Handlung der Taschendiebin einfangen, als sich plötzlich die Gewissheit einstellt, das alles schon mal gesehen zu haben.
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Joy (2015) von David O. Russell – Der emanzipierte Feudel

Produzent und Regisseur David O. Russel holt seine Stammschauspielerschaft Lawrence, Cooper und De Niro hervor. Nein: Nicht Silver Linings und auch American Hustle ist nicht gemeint. Joy – Alles außer gewöhnlich (Orig.: Joy), heißt dieses, nun bereits dritte Werk des filmischen Quartetts. Und darin tummelt sich eine Hausfrau mit Erfindungsgeist. Doch als Hausfrau will sich diese nicht so recht einfügen. Schade eigentlich, denn nach diesem Film brauchen wir alle nur brav auf die Karriereleiter zu warten.Weiterlesen »