The Projects (2016) von Junji Sakamoto – Aufruhr im Sozialbau

Vörred: The Projects ist zu einem meiner Lieblinge beim Nippon Festival geworden. Herrlich absurd und positiv verrückt. Solltet ihr die Gelegenheit bekommen: Unbedingt ansehen!

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Sie nannten ihn Jeeg Robot (2015) von Gabriele Mainetti – Von Kleinkriminellen, Superhelden und Vanillepudding

An dieser Stelle führe ich mal klammheimlich Kurzkritiken ein. Mir fällt verstärkt auf, dass ich bei mir liebgewonnenen Filmen Unterschiede im Wortfluss mache und andere, die mit weniger Worten auskommen würden, deshalb gar nicht mehr berücksichtigt werden. So tummeln sich hier in letzter Zeit nur gute bis sehr gute Filme. Deshalb. Hier. Jetzt. In kurz und nicht ganz so toll. Das erste Strandgut.

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Elle OmU (2017) von Paul Verhoeven – „Not bad, huh?“

Vörreed: In Elle war ich am selben Tag, wie in The Salesman von Asghar Farhadi. Eigentlich würde es einen ganzen Blogeintrag rechtfertigen, die beiden Werke zu vergleichen, da sie einen ähnlichen Bezugsrahmen haben. Ein Fazit wäre sicherlich, dass Paul Verhoeven den Zuschauer sprachloser und verstörter zurücklässt. Selten habe ich so viele Ausrufe in einem Film erlebt.
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Der Nachtmahr (2015) von AKIZ – Das Viech der Jugend

So ähnlich müsste wohl das schriftliche Gegenstück zu Der Nachtmahr eingeleitet werden:

WarnungDer folgende Text enthält Argumentation, die in Einzelfällen undifferenziert ausfallen, und zu verstörenden Eindrücken führen kann. WarnungDieser Text enthält außerdem isotonen Wahnsinn und multifokale Entgleisungen. Wie auch immer… …dieser Text sollte laut gehört-pardon-gelesen werden! 

Während ich mit Wahnsinn nur in Maßen dienen kann, möchte dieser Film von Anfang an mehr. 

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Paprika (2006) von Satoshi Kon – Deine Träume gehören mir

Dieser Film wird im Rahmen der Themenwochen: Mark My Mood: Schäumende Träume besprochen.

Kennt ihr das? Das Duschbad oder die Shampoo-Flasche ist vom Drücken so eingedellt, dass beim erneuten Drücken nichts mehr herauskommt. Der Trick: Man drückt mit der Hand auf die beiden, nicht eingedellten Seiten, so das Luft eingesogen wird. Was dann meist beim Loslassen folgt, ist vorzeitiger Shampoo-Erguss in Reinform. So ungefähr muss man sich das mit Paprika vorstellen. Man drückt an ein paar Stellen und ein Schwall von nicht dosiertem Wahnsinn ergießt sich über den Bildschirm. Aber lest selbst.

—Spoilerfrei—

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Eraserhead (1977) von David Lynch – Die Befruchtung der Angst

Dieser Film wird im Rahmen der Themenwochen: Mark My Mood: Schäumende Träume besprochen. 

Lange bin ich um Eraserhead herumgetanzt, weil ich mich allgemein schwer mit Lynchschen Auswüchsen tue. Nach dem zweiten Anlauf klappte es dann aber. Ob es sich gelohnt hat? Ja, wenn das Vergnügen auch eher zweifelhafter Natur war…

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