Happiness (2016) von SABU – Der Antrieb unserer Erinnerungen

Vörred: SABU-Filme wurden mir im Vorfeld als sehenswert angekündigt, weshalb ich auch beide, auf dem Nippon-Festival vertretende Filme mitgenommen habe. So ist der Regisseur mit Mr. Long und Happiness gleich zweimal repräsentiert gewesen. 

Döntjes: Happiness für mich -> Ich habe endlich einen zweiten Film für meine Kategorie zweckentfremdet gefunden!

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Herzensbrecher (2010) von Xavier Dolan – Dieses obskure Objekt der Vorstellungskraft

Vörred: Manchmal trifft auf jemanden und eine Vorstellung dieser Person schraubt sich traumschlossartig in unbestimmte Höhen, bestimmt das Denken und, zum Leidwesen des Verzückten, auch manchmal das Handeln. Meine Dolan-Reise geht weiter und es bleibt dabei, er ist ein ausgezeichneter Beobachter und schafft es zudem, ausgezeichnete Bilder seiner Eindrücke zu vermitteln. 

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Tsumiki no Ie (2008) von Kunio Katô – Ein Haus voller Erinnerungen

Tsumiki no Ie (Dt.: Das Haus aus kleinen Schachteln; Engl.: The House of Small Cubes) ist ein japanischer animierter Kurzfilm, in dem es um Erinnerungen geht. Kiekin!

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Moonlight OmU (2017) von Barry Jenkins – Who is you?

VörreedBarry Jenkins bester Twist?

Genau. Gratulation an das Moonlight-Team zum Best Picture-Gewinn! Mehr als verdient.

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Der Nachtmahr (2015) von AKIZ – Das Viech der Jugend

So ähnlich müsste wohl das schriftliche Gegenstück zu Der Nachtmahr eingeleitet werden:

WarnungDer folgende Text enthält Argumentation, die in Einzelfällen undifferenziert ausfallen, und zu verstörenden Eindrücken führen kann. WarnungDieser Text enthält außerdem isotonen Wahnsinn und multifokale Entgleisungen. Wie auch immer… …dieser Text sollte laut gehört-pardon-gelesen werden! 

Während ich mit Wahnsinn nur in Maßen dienen kann, möchte dieser Film von Anfang an mehr. 

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Paterson (2016) von Jim Jarmusch – Bonjour Tristesse

Nach Fantastic Beasts and Where to Find Them ging es gleich auf zu Paterson, auf den ich mich schon länger gefreut habe und ich sollte nicht enttäuscht werden – Jim Jarmusch at its best, Entschleunigung im Kino.

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Fantastic Beasts and Where to Find Them (2016/OV/3D) von David Yates und die Jagd nach dem findigen Niffler

Schön, mal wieder in die magische Welt abzutauchen, wenn auch nur als schnöder Muggel, ähm No-Maj. Während ich meinen entschwundenen Niffler suche, könnt ihr ja schon mal die folgenden Zeilen lesen. 

Alohomora!

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Dr. Strange (OV/2016) von Scott Derrickson und der Cloak of Disability

Strange: Im Cinemaxx meiner Heimat ist es offenbar ein Problem O-Ton und 3D gleichzeitig zur Verfügung zu stellen.

Warum das eine, wenn man das andere hat?!? Marvel scheint eine ähnliche Ansicht zu haben… Wer, wie ich, die Befürchtung hat, Benedict Cumberbatch im Originalton nicht verstehen zu können, der sei beruhigt. Der Brite hat sich einen schnörkellosen amerikanischen Akzent zugelegt, der sich vom sherlockschen Gemurmel deutlich unterscheidet. „Penguin“ kann er mittlerweile auch aussprechen.Weiterlesen »

Der Bunker (2015) von Nikias Chryssos – Die pervertierte Bommel

Manchmal sollte man nach einem Film ein Selfie machen, um den Ausdruck der Verwirrung im Gesicht festzuhalten. Während Klaus noch Hauptstädte lernt, schwingen andere den Schlagstock der Erkenntnis. 

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Wiener Dog (2016) von Todd Solondz – Die Weltanschauung eines wachsenden Geschwürs

Verwirrung nach dem Film: Ist Gelb die richtige Farbe für einen Dackel? Gehört hier wirklich der Dackel an die Leine? Wie viel Dackel für jeden? Was sich existenziell anhört, ist es auch: Wiener Dog fühlt sich an, wie die  leibhaftige Beerdigung im Kinosessel. Mit einem Dackel, der freundlich die Schaufel hält.Weiterlesen »